Trainer

Zur Person

Mein Name ist Martin Helmke und an dieser Stelle möchte ich mich kurz vorstellen:

Mein beruflicher Werdegang verlief durch zwei gesellschaftlich polarisierende Spannungsfelder; als erstes habe ich eine Ausbildung zum Polizisten mit anschließender Streifentätigkeit in Frankfurt und Wiesbaden durchlaufen. Danach habe ich das Studium im Sozialwesen als Dipl. Sozialarbeiter / Sozialpädagoge beendet. Als Trainer für straffällige Jugendliche und Heranwachsende und junge Menschen mit Verhaltensauffälligkeiten habe ich wichtige Erfahrungen gesammelt.

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Sportlich gesehen komme ich aus dem Sportfechten und habe das Fechten mit Florett, Degen und Säbel bei einem alten Fechtmeister von der Pike auf gelernt. Diese Schule hat mich ebenfalls stark geprägt. So konnte ich hier schon erleben, dass Fechten nicht nur ein „rumgefuchtel“ mit einer Waffe ist, sondern sowohl physische, wie taktische Prinzipien beinhaltet.

Durch die Mittelalterscene bin ich schließlich zum Schwert gekommen. Vom „Marktfechten“, über reenactment combat fighting bis hin zum historischen Fechten war ein Weg von 8 Jahren, der schließlich in die Ausbildung zum Fechtlehrer ADFD führte. Nach erfolgreichem Abschluss der vierjährigen Ausbildung, die hauptsächlich bei Fechtmeister Christian Bott und seiner Fechtschule „Krifon“ stattfand habe ich die Fechtschule „Der Fechtboden“ eröffnet.

Wappen

Der Markuslöwe

Der Markuslöwe ist im Mittelalter der Schutzheilige der Fechtmeister gewesen. So soll auch meine Fechtschule unter dem Schutz des Markuslöwen stehen und unser Wappen zieren.

Philosophie

Bei so manchem Fechter kann man bestimmte herausragende Charaktereigenschaften und soziale Kompetenzen feststellen. Ich behaupte sogar, dass Fechten ein Medium zur Persönlichkeitsbildung ist. In erster Linie geht es mir persönlich um drei Eigenschaften: Selbstbewußtsein, Selbstverantwortung und Selbstwirksamkeit.

Fechten bietet ein großes Spektrum an Selbsterfahrung. Ich erlebe mein Handeln als ein selbstgewähltes und aktives Tun. Es steht im Kontext zum Handeln meines Fechtpartners und wir bedingen uns gegenseitig. Durch mein Wirken und Handeln wird ein gemeinsamer Prozess in Gang gesetzt, fortgeführt und beendet. Ich kann mich bewusst wahrnehmen und mein eigenes Handeln selbst steuern. Ich agiere und reagiere fortwährend und handel zielgerichtet – auf den einen Treffer. Und nichts passiert ohne mein Zutun.

Gerade das sportliche Duell, Fechter gegen Fechter, allein auf der Fechtbahn, ich bin mein Werkzeug, das Schwert die Verlängerung meines Armes. Hier zeigt sich, aus welchem Holz man geschnitzt ist. Neben sportlichem Ehrgeiz, Zielstrebigkeit und Können, zählen Kondition, Schnelligkeit, Timing und Präzision. Den Gegner studieren, seine Aktionen vorhersehen ist eben so wichtig, wie das Spüren an der Waffe, wenn die Klingen „glitzen“.
Fechten wirkt nach!


Inhaber: Martin Helmke

Der Fechtboden ist Mitglied in folgenden Fachverbänden:  


DDHF

 


SchwertRing

 


Fechtverband Niedersachsen