Training

Die Idee

Bei dem Wort Schwertkampf, denkt sicherlich so machner an die drei Musketiere oder auch an Fluch der Karibik. Und für jeden ist Schwertkampf mehr, als eine Waffe aus Stahl zu schwingen und wild auf andere einzuhauen. Wir verbinden mit dem Schwertkampf wunderbare Gefühle und Eigenschaften, oder auch Abenteuer und Freiheit. So schrieb auch schon ein anonymer Fechtmeister im 16. Jahrhundert:

„Wer fechten will, der soll ein Herz haben

wie ein Löwe, und soll so scharf sehen

wie ein Falke, und soll so geschickt sein

wie ein Vogel.“ 

Das Fechten mit Blankwaffen hat in Deutschland eine lange Tradition.  Die schriftlichen Zeugnisse reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Die Fechtschule „Der Fechtboden“ sieht sich als Nachfolger alter Fechtmeister dieser Tradition verpflichtet.

 

Ziel des Trainings ist der sportliche Freikampf mit flexibler Klinge und entsprechender Schutzausrüstung. Neben dem Grundtraining mit Beinarbeit, Grundhiebe und Grundparaden bieten sich vielfältige Möglichkeiten für jeden Fechter, sein Wissen und Können zu reflektieren, zu vertiefen und bis zu den Meisterhieben zu erweitern.

 

Das Trainingskonzept

Schwertfechten hat in Deutschland eine lange Geschichte. Eine Reihe von Fechtmeistern, die sich auf eine gemeinsame Tradition berufen, gehen auf den Fechtmeister Lichtenauer zurück. Leider gibt es heute nur schriftliche Anleitungen dieser Fechtmeister. Daher sind wir gezwungen, deren Lehren neu zu interpretieren.

Das Training in der Fechtschule Der Fechtboden ist nach der modernen sportlichen Trainingslehre aufgebaut. Ähnlich wie im Sportfechten mit Florett, Degen und Säbel erfolgt zu Beginn eine Aufwärmung und das Dehnen der entsprechenden Muskelgruppen. Dem folgt die Beinarbeit mit einem koordinierenden und einem dynamischen Teil. Im Hauptteil des Trainings erfolgt das eigentliche Techniktraining durch Lektion und Partnerübungen. Seinen Abschluss findet das Training bei Interesse im Freikampf in der Duellsituation. Hierbei haben die Fechtpartner die Möglichkeit, die Intension und Kraft und Schnelligkeit des gemeinsamen Fechtens abzusprechen.

Bei allem sportlichen Ehrgeiz steht die Fairnes und Sicherheit jedoch im Vordergrund. Wir fechten miteinander und nicht gegeneinander. Respekt, Toleranz und Vertrauen sind unabdingbar und Grundvoraussetzung, um am Training teilzunehmen.

 


Inhaber: Martin Helmke

Der Fechtboden ist Mitglied in folgenden Fachverbänden:  


DDHF

 


SchwertRing

 


Fechtverband Niedersachsen